zettzeit.ch-Edition

Die Re 460 zettzeit-Edition – die Verbesserungen befinden sich im Inneren

zettzeit.ch-Edition…was bedeutet das?
Die Märklin-Modelle neuerer Generation haben oft schon ab Werk gute Fahreigenschaften. Bei Modellen, die auf älteren Konstruktionen basieren, wie hier die Re 460 aus den 1990er Jahren gibt es trotz neuem Glockenankermotor an einigen Punkten weiteres Verbesserungspotenzial, um die Laufeigenschaften zu optimieren und die Loks für kommende Aufgaben, wie die SZL-IC2000 Pendelzüge fit zu machen. Die erste Lok dieser Edition ist neu im Shop erhältlich. Zur Re 460 zettzeit.ch-Edition

Re 460 zettzeit.ch Edition:
– Ein Haftreifen montiert für verbesserte Zugkraft
– 4 Gramm Zusatzgewicht im Gehäuse für bessere Stromaufnahme, reduzierte Geräusche und mehr Zugkraft
– Kunststoff-Hauptzahnräder für ruhige, geschmeidige Laufeigenschaften
– Optimierte Radschleifereinstellung und Teflon-Schmiermittel für geringe Stromaufnahme und dynamischen Lauf
– Endkontrolle mit Strommessung und Funktionsprüfung

Wie machen sich die verschiedenen Massnahmen bemerkbar?
Haftreifen: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur schon ein einziger Haftreifen die Zugkraft soweit verbessert, dass man auf den zweiten in vielen Fällen verzichten kann. Somit bleibt eine stromaufnehmende Achse mehr erhalten und die Kosten reduzieren sich. Für lange Züge in Kombination mit starken Steigungen ist aber ein zweiter Haftreifen sicher sinnvoll.
Zusatzgewicht bringt in der Praxis nur Vorteile: Jedes Gramm trägt zu besserer Stromaufnahme, mehr Zugkraft und besseren Laufeigenschaften bei. Wenn das Gewicht fest mit dem Gehäuse verbunden ist, reduzieren sich dessen Resonanzen – das Geräusch wird geringer und dumpfer. Das nun 41 Gramm schwere Modell vermittelt mehr Wertigkeit und fühlt sich einfach besser an.
Beim Thema Geräusch punkten auch die Kunststoff-Hauptzahnräder der Drehgestelle. Aus „hellem Schnarren“ wird sanftes Summen. Der Unterschied ist besonders bei Modellen mit den neuen Motoren frappierend! Auch die Laufeigenschaften werden oft etwas weicher, da die Schnecke in der Kunststoff-Verzahnung besser gleitet. Auch auf Dauer sind wohl keine Schäden zu befürchten, diese Werkstoff-Kombination ist bei vielen Modellen schon lange Standard.
Den „letzten Schliff“ bekommen die Laufeigenschaften durch zwei weitere Massnahmen. Zum einen werden die stark angewinkelten Radschleifer etwas „zurückgenommen“, so dass sie den Strom immer noch gut weiterleiten. Grossen Einfluss hat auch die Verwendung von leichtlaufendem Teflon-Schmiermittel. Da ich dieses erst seit einigen Monaten verwende, steht die Langzeiterfahrung noch aus. Aber der intensive Einsatz der Lokomotven auf den Modellbahntagen in Stetten ergab perfekte Dauerlaufqualitäten. Diese Kombination reduziert bei vielen Drehgestelloks die Stromaufnahme um den Faktor 2.5 bis 3 verglichen mit dem Werkstzustand. So liegt die Re 460 bei unter 10 mA mit Messpannung 8 Volt. Zum Vergleich kam die Lok ab Werk auf ca. 25 mA. Dieser Leichtlauf bringt als schönen Nebeneffekt einen wahrnehmbaren Auslauf mit sich und sogar in Spur Z ist etwas Dynamik am Regler spürbar!

Es ist mir eine Freude, diese liebevoll aufgewerteten Modelle dem Interessierten Z-Bahner zugänglich zu machen. Über die Möglichkeit der Aufwertung angelieferter Modelle ist noch nicht entschieden.

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