Dioramen – kleine Schaustücke, portabel, flexibel, zum Mitnehmen. Insbesondere zu Fotozwecken, aber auch als Fingerübung für geplante Anlagen habe ich mittlerweile einige kleine Dioramen erstellt. Holz- oder Styroporreste sind die Grundlage für diese Stücke, die manchmal kleiner als ein A4-Blatt sind. Befahrbar sind sie nur mit etwas Zusatzaufwand.

Das kleine US-Diorama misst gerade mal 14 x 31 cm und wurde als Fingerübung für die 2005 begonnene, aber aus diversen Gründen nie fertig gestellte US-Anlage „Grison Siding“ erstellt. Etwas Styropor, etwas Gips, ein Stück Flexgleis von MTL, dazu etwas Schotter, Gipskrümel, einige Seemoos-Dornbüsche und Woodland Flocken stellen eine Halbwüste im Westen der USA dar.

Das Industriediorama, welches auch das Titelbild ziert, ist sehr universell einsetzbar. Es könnte als Depotbereich, Werkhof oder Industriegleis für verschiedenste Fahrzeuge die passende Kulisse bieten. Mit 35 x 38 cm aus einer soliden Holzplatte und einem flachen Rahmen darunter ist es sehr gut transportabel. Kunststoff-, Karton- und Papierbausätze, sowie eine selbst aus Karton gebaute Werkshalle mischen sich vor einem dunstig-hellblauen Hintergrund. Im Vordergund sorgt etwas Grünzeug für Abwechslung.
Vier Gleise und ein Durchfahrtsgleis im Vordergrund bieten viel Platz für Rollmaterial.

Das Schneediorama ist natürlich die ideale Kulisse in der Winterzeit. Ausser Schnee ist hier kaum etwas zu sehen. Auf 17 x 42 cm Styropor und Gips gibt es keine Vegetation und bis auf die kleine Brücke auch keine Bauwerke und keinen Hintergrund. Somit wandert es idealerweise im Winter nach draussen in den realen Schnee…


Das „Universaldiorama“ hat wieder Holz als Grundlage. Mit den Flexgleisen von MTL ist es grundsätzlich auf Nordamerika-Themen ausgelegt. Der bewaldete hintere Abschluss ist aber wie das leicht verkrautete Gleisfeld auch mit europäischen Fahrzeugen denkbar.

Noch nicht mal als Diorama würde ich die bislang unbehandelte Sperrholzplatte mit Drehscheibe und Ringlokschuppen bezeichnen. Die Drehscheibe habe ich eher aus Neugier gebraucht gekauft. Anschliessend den Ringlokschuppen aus gelasertem Karton bei Archistories bauen lassen. (In Spur Z heisst die Devise ja bekanntlich: KAUFEN, wenns grad erhältlich ist….) Die Fertigstellung, oder besser der Weiterbau stehen derzeit noch in den Sternen.





Für kurze Videosequenzen eignen sich die Dioramen durchaus:
