Der Rae TEE der SBB in 1:220
Einer der elegantesten Züge der „goldenen TEE Zeit“ in den 1960er Jahren ist fraglos der Vierstromzug der Schweizerischen Bundesbahnen. Als RAe-Tee“ bezeichnet, wurden die Züge zwischen 1961 und 1967 in Betrieb genommen und verkehrten als „Gottardo“, „Cisalpin“, „Ticino“, „Edelweiss“ und „Iris“ zwischen europäischen Metropolen wie Paris, Mailand, Amsterdam und Brüssel. Als mehrsystemfähiger Zug entfiel der Lokwechsel an Landes- und Stromsystemgrenzen, was den Betrieb stark vereinfachte. Die Züge waren für die Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande und Deutschland ausgerüstet und zugelassen. Im Herbst 1988 endete der TEE-Betrieb mit den komfortablen Zügen.

Nach der TEE-Ära wurden die RAe umbestuhlt, teilweise renoviert und in zwei Grautönen umlackiert. Die nun als RABe-EC bezeichneten Garnituren erhielt aufgrund der Aussenfarbe den Übernamen „Graue Maus“. Von Zürich ausgehend erreichten die Züge wieder Mailand und neu Stuttgart. Nach wiederholten technischen Schäden wurden zwei Züge verschrottet. Die verbliebenen beendeten als TGV-Zubringer auf der Strecke Bern – Frasne, im französischen Jura gelegen, ihre Laufbahn 1999.





MIt der Realisierung des TEE-Modells 88730 in der Baugrösse Z setzen Märklin und AZL diesem Zug ein schönes Denkmal.
Weitere Varianten des Zuges werden bald folgen, lasst euch überraschen!
Modell: Komplette Neukonstruktion eines 6-teiligen RAe in Zusammenarbeit mit der Fa. AZL. Umsetzung in Kunststoff und Metall. Vorbildgerecht angetriebener Motorwagen.
Spitzenbeleuchtung der Triebköpfe mit warmweißen LED. Lichtwechsel 3x weiß 2 x rot. Eingebaute Inneneinrichtungen in allen Wagen. Haftreifen. Kurzgekuppelte Spezialverbindungen zwischen den Fahrzeugen, die nur zu diesem Zug passen. Länge des Zuges 670 mm.
