Stück für Stück rollen meine älteren Schätzchen in die Tuning-Werkstatt, bekommen Farbe, einige Details und: Richtig, Bremsen!

52 1911 hatte blanke Räder, blanke Steuerungsteile, schwarze Kästen unter dem Kondenstender und noch so manches Teil, das einige Pinselstriche brauchte. Die Speichenräder wurden schwarz hinterlegt und nachher inklusive der Radreifen rot gefärbt. Die Scheibenräder der Vorlaufachse machen es dem Pinsel leicht. Und auch die Tenderräder sind gut malbar. Die kupferfarbenen Radschleifer, die hinter den Treibachsen hervorblitzten, erforderten eine ruhige Hand. Die Treib- und Kuppelstangen abzunehmen erleichtert diese Arbeit enorm. Und wenn sie schon ab sind, dann kann man es mit Messing-Brüniermittel von Fohrmann mal probieren. Und siehe da - die ehemals blitzblanken Teile sehen nun nach Betrieb aus.

Den Schlussgang machen zwei grössenrichtige Puffer, zwei Griffstangen aus meiner Krokodil-Superungs-Ätzplatine und natürlich eine Bremsanlage von Märklin. Ohne die Bremsen wäre die ganze Aktion ja auch irgendwie unvollständig...

...und natürlich könnte ich das Verfeinern noch weiter treiben, aber die momentane sommerliche Hitze ist eindeutig nicht der beste Motivator.