Das Vorbild: Die Be 6/8 III der SBB.


Das Modell: Märklins gute gelungene Adaption in den Massstab 1:220.
Aber nicht, dass es nichts zu verbessern gäbe...
Wie man sieht, fehlen zum Beispiel einige der Griffstangen.


Die verfeinerte Version: Einiges wurde zugerüstet oder verändert.
Sämtliche Griffstangen am Umlauf und den Führerständen sind dazugekommen, zusätzliche Aufstiege wurden gebastelt und montiert die Dachisolatoren wurden braun lackiert, die Leitungen rot übermalt. Die Pantografen wurden silbern eingefärbt und bekamen die typischen Querstreben. Die Isolatoren und Halterungsnachbildungen wurden komplett neu erstellt. Auf diesem Bild fehlt noch der Schneepflug.



Für den Aufstieg wurde eine Leiter aus einem Halwa-Bausatz leicht zweckentfremdet.
Der unterste Tritt bekam eine Verbreiterung aus Messingblech.
Die Griffstangen bestehen aus 0.2 mm-Draht und stecken in vorgebohrten Löchern.
Griffstangen und Aufstieg wurden mit dem passenden Revell-Farbton lackiert.



Die Griffstangen am vorhandenen Aufstieg wurden aus demselben Draht erstellt
und in vorgebohrten Löchern mit Sekundenkleber fixiert.



Die Verstrebungen am Pantografen bestehen aus festgelötetem Spulendraht.
Hier wurde nur gaaaanz wenig Lötzinn verwendet!
Nach der Lackierung mit Silberfarbe wirkt der normale M-Pantograf zumindest vorbildähnlich.
Die angedeutete Halterung ist hier noch original.



Nun, die Halterung ist nicht sklavisch genau nachgebildet, aber besser als das M-Original.
Die Isolatorenböcke bestehen aus Polystyrol-Rechteckprofil und wurden passend gefeilt.
Der Isolatorträger ist ein 1 mm-Messingdraht, mit aufgewickeltem 0.4 mm Kupferdraht
als Isolatorimitation. Ich finde, so sieht es ganz gut aus...




"Im abendlichen Licht auf einem Rangierbahnhof",
könnte man dieses Bild nennen.
Durch die tiefstehende "Sonne" in Form eines
Halogenstrahlers wird das Fahrwerk des
fertigen Umbaus besonders gut hervorgehoben.




Dieser Schnappschuss gefällt mit am besten,
zudem sind weitere Veränderungen gut zu sehen:
Die neuen Stirnlampen und die Schienenräumer!



Dann wolln mer mal aufzählen...
Neben den freistehenden Lampen aus Messingrohr und Kupferdraht vervollständigen
Schienenräumer aus Messingblech die Front. Die bewährten Pufferbohlenteile von Heckl
sowie grössere Puffer mit längeren Hülsen von Krüger geben den weiteren Schliff.
Klar, dass diese Seite der Lok nun nicht mehr kuppelbar ist. Evtl. werde ich auch noch ein
Übergangsblech montieren.



Zum Vergleich die Serienausführung...



Ich wollte die Beleuchtung erhalten, 0.5mm dicker Nylonfaden stellt die Verbindung
zwischen den Lampen her. Natürlich machte ich mir über eine Unterflurmontage Gedanken,
aber es ist auch so akzeptabel.



Das Messingrohr wurde mit Clearfix ausgefüllt und der Nylonfaden hineingelegt.
Diese Lösung ist bei näherem Hinsehen nicht optimal, zudem habe ich versäumt,
den Reflektor silbern auszulegen. Na ja das sind dann wirklich Feinheiten,
die man kaum sieht, der Bildausschnitt hat eine reale Höhe von 2 mm!