Ein wenig zu wuchtig, aber sonst sehr gut gelungen ist die V 100 von Märklin. Sehr schön auch die passenden Mitteleinstiegswagen, mit hervorragendem Finish.


Vor allem in der direkten Seitenansicht fällt auf, dass die Drehgestelle enger als beim Vorbild zusammenstehen. Wahrscheinlich eine Folge der Kupplungskästen. Beim richtigen Drehzapfenabstand hätte das angehängte Fahrzeug einen zu grossen Abstand. Positiv fallen die brünierten und daher dezenten Räder auf. 30 Jahre Metallglanz an der Fahrzeugunterseite sind Geschichte. Die Drehgestellblenden kann man nur als gelungen bezeichnen, sowohl in Form, als auch in der Farbgebung.


Die bullige Front. Die Griffe und Trittstufen bestehen aus gestanztem, gebogenen Blech.
Genügend stabil, aber trotzdem filigran - besonders von der Seite.



Die kleinen Bedruckungsschwächen bei den Lampenringen fallen normalerweise nicht auf, es sei
man nimmt die Lupe. Erfreulich ist der funktionierende Lichtwechsel rot - gelblich.



Viele Neuerungen beim Innenleben, da konnte Märklin von anderen Modellen nur die
Grundtechnik übernehmen. Hinter den Kontaktfedern für die Beleuchtung wäre sicher Platz für ein Ballastgewicht übrig. Die Schnecken werden erstmals bei einer Drehgestellmaschine ohne Zwischenstufe angetrieben, die Getriebeauslegung ist im Z-Rahmen durchaus angenehm.


 

 


Hier zu sehen ist die geteile Leiterplatte mit dem Fünfpolmotor in der Mitte.
Das Laufgeräusch ist für eine Diesellok in Ordnung, es gibt viele lautere Miniclub-Loks.



Das Beleuchtungselement ist im Metallgehäuse eingebaut.



Freier Durchblick durch den Führerstand von der Seite...



...und von vorn oder hinten.



Sehr schöne Nachbildung der Lüfterlamellen am Vorbau.