Märklins erste Lok mit beweglicher Detailsteurung macht ab Werk schon viel her. Lediglich grössenrichtige Puffer, eine leichte Patinierung der roten Partien und ein enger gekuppelter Tender waren bei diesem Schmuckstück nötig. Die gelben Deckel der Elektroverteiler sind kein Muss, machen sich aber gut.



Die 003 musste sich der selben Prozedur wie die 41er unterziehen. Bei den grossen Treibrädern fällt der satte rote Farbton der Räder sofort auf. Westmodel-Zurüstteile aus älterer Produktion komplettieren den Fahrwerksbereich.



Michael Bahls' Meisterwerk - die elegante Baureihe 10 als gesupertes Märklinmodell. Grössenrichtige Puffer, Detailsteuerung, Bremsnachbildung, geätzte Lokschilder, Luftkessel, verglaster Führerstand sind noch lange nicht alles. Die Fahreigenschaften? Dank Faulhabermotor und Schwungmasse in der Lok sensationell!



Die ehemalige S 3/6, bei der Bundesbahn als BR 18 eingereiht ist fraglos eine der elegantesten Dampfloks. Am Modell wurden eine Vielzahl an Details verändert. Als da wären: Zugerüstete Pufferbohle, Schienenräumer, Trittbleche an der Steuerung, neue Laternen. Farbliche Verbesserungen komplettieren den Umbau.



Die Lampenbügel aus Messindraht an der 24er sind zwar kein auffälliges Detail, tragen aber zum besseren Gesamteindruck bei. Die Räder wurden rotlackiert, genauso Teile der Steuerung und die Pufferbohle inkl. Puffer- hülsen. Schienenräumer und Trittstufen sorgen zusammen mit den Heckl-Teilen für eine komplette Front. Der Tender wurde kurz-gekuppelt. DB-Keks und Loknummer an der Seite sind geätzte Teile von Bahls.



Meine erste 38er wird in einem eigenen Special separat vorgestellt. Zusätzliche Leitungen und der farblich verbesserte Wannentender sind die Highlights.



Die 38 mit dem klassischen Preussentender ist für mich die schönste. Dieser Tender kaschiert auch den dicken Motor im Führerhaus irgendwie am besten. Mit leichter Verschmutzung am Tenderfahrwerk kommen die Drehgestelle gross raus. An der Lok selbst ist noch einiges zu tun.



Aus dem Sylt-Set stammt die 38 2324 mit dem kleinen Witte-Windleitblechen. Auch wenn die Anordnung der Dome so nicht mehr ganz dem Vorbild entspricht, durchaus eine interessante Variante. Mit 5-Polmotor und brünierten Rädern hat dieses Modell den Sprung in den aktuellen Z-Standard bereits geschafft. ...was nichts daran ändert, dass noch einiges dran zu tun ist...



Die 41er wurde einer umfassenden Farb- behandlung unterzogen. Die Räder bekamen einen 'Hintergrund' aus schwarzer Farbe um die glänzenden Radscheiben zu kaschieren. Danach wurden die Räder in RAL-3000 matt lackiert, genauso die Pufferhülsen, Vor- und Nachlaufgestelle und der Lokrahmen. Die Treib- und Kuppelstangen sind von Bahls, aber noch ohne verfeinerte Steuerung. Auch das Tenderfahrwerk ist lackiert.



Die 42.90, die Franco Crosti ist ein echter Exot, basierend auf der Baureihe 50. Dementsprechend finden sich die 50er Teile auch am Z-Modell. Die Lok ist noch komplett unbehandelt, wirkt dank brünierten Rädern und matten Kunststoffen aber schon sehr ansprechend.



Die 050 ist ein Epoche 4 Modell. Charakteristisch der Kabinentender. Ausser der hinteren Rahmen- nachbildung inkl. Indusi, einem Gussteil von Krüger, wurde hier noch nicht viel verändert. Die Lok fährt digital und bildet bei Bedarf mit der 052 eine starke Doppeltraktion.



Die 50 622 ist eine Museumsedition. Auffallend dass das Vorbild eine geschlossene Frontschürze hat, das Modell hingegen nicht. Einzig die Beschriftung stimmt überein. Das Tenderfahrwerk hat einen dunkeleren Rotton, was ziemlich auffällt. Hier ist also noch für Beschäftigung gesorgt.



Die neuste 50er Variante war 2006 sehr günstig zu bekommen. Mit brünierten Rädern sieht die Lok schon ganz anständig aus. Speziell auch die Scheibenräder der Vorlaufachse. Die Indusi von Krüger komplettiert den Bereich unter dem Führerhaus.



Ein echtes Kraftpaket int die 052. Mit 4 Haftreifen zieht sie einfach alles weg. Eine durchdetaillierte Front ist das Highlight, die Modellkupplung musste weichen.



Die 55 von Märklin fällt ab Werk sehr hochbeinig aus. Mit einer Tieferlegung des Kessels um 1.5 mm und einer komplett verfeinerten und zugerüsteten Front sieht das Z-Modell dem Vorbild schon viel ähnlicher. Mit dem Kastentender von Krüger werden noch andere Loknummern nötig.



Überzeugend in technischer und optischer Ausführung ist die 58. Zwar ist der Bereich vor der ersten Kuppelachse etwas gestreckt, aber das kompakte Vorbild kommt doch gut rüber. Dank aktueller Ausführung sieht die Lok schon ohne weitere Behandlung ganz gut aus.



Die 064 wurde aus einer 86 geschnitzt, mehr dazu im entsprechenden Special.



Die 74 ist ein echter Klassiker im Programm. Die Proportionen des Vorbilds werden nur annähernd getroffen. Trotzdem macht sich das eingefärbte Fahrwerk zusammen mit dem verschlossenen Luftkessel und der detailierten Pufferbohle gut. Mit einer fest angekuppelten, stromaufnehmenden Donnerbüchse ist auch die sichere Energieversorgung gewährleistet.



Bei der 78er verstecken sich die Änderungen im Inneren. Die Lok bekam als erste Dampflok einen Digitaldecoder eingesetzt. Das Z-Modell hat viele Eigenschaften, die bei den anderen Dampfloks vergeblich gesucht werden: LED-Beleuchtung, flexibles Fahrwerk, detailierte Pufferbohle, Aufbauten und Fahrwerksteile. Dieser Standard wurde weder vorher, noch bei den nachfolgenden Modellen wieder erreicht.



Die üblichen Verdächtigen haben mit ihren Zurüstteilen beim Umbau der 89 in eine 80er beigetragen. Von Michael Bahls stammt die gesamte Steuerung, Dieter Heckl hat den Kupplungshaken beigesteuert, die neuen Laternen sind Westmodel-Produkte. Die Wasserkästen und die neue Beschriftung sind selbstgestrickt. Es fehlt noch ein DB-Schild, welches auch bei Bahls erhältlich ist.



Viel rote Farbe beim Fahrwerk der 86 ergibt eine optische Aufwertung des Modells. Westmodel- Laternen sorgen für eine deutlich feinere Frontpartie. In den Wasserkästen wurde Blei montiert um die Zugkraft zu verbessern. Das Personal freut sich über die Führerstandsfenster.



Ein dicker Brocken, die 85 005. Dank der aktuellen Ausführung mit brünierten Rädern und der ansprechenden Detaillierung wirkt sie auch ohne jegliche Superung schon stimmig. Einzige Änderung ist bislang der Digitaldecoder im Kessel.



Die klassische Z-Lok ist die 89. Wohl jeder Zettie hat eine, oder zumindest mal eine gehabt. Was man aus dem Modell machen kann, nur unter Zuhilfenahme eines Pinsels mit roter Farbe, das zeigt dieses Bild. Eigentlich gehört der DB-Keks nicht an diese Lok, weil die DB einfach nie eine 89 im Bestand hatte. Eine Schummelei seit 1972.



Wie so oft, die Kleinste ist eigentlich die grösste. Michael Bahls hat mit der 89.70, der ehemaligen T 3 ein wirklich schnuckliges Maschinchen im Programm. Statt des Drahthakens habe ich eine Märklinkupplung hinten montiert um die Lok besser kuppeln zu können.